Die Rallye Dakar verblüfft immer wieder mit echten Unikaten. Beim Gang durchs Biwak vorm Shakedown fällt dieses urige Vehikel auf: ein Pritschenwagen mit kantiger Karosserie, der Unterschlupf beim Century-Team aus Südafrika gefunden hat.
Dessen Teamchef Julien Hardy liefert die Auflösung: Es handele sich um einen umgebauten Century C7R, also das Modell mit dem 2,9 Liter großen Audi-Turbomotor. Jesús Calleja werde das Auto fahren – das im Gewand der alten spanischen Traditionsmarke Santana daherkomme. Denn Century hätte dieses Jahr etwas umsetzen können, was die Südafrikaner sich schon lange vorgenommen hätten: Werkspartner für ihre Eigenbauten zu finden.
Dazu seien zwei alte spanische Marken an Bord gekommen, die gerade in ihrer iberischen Heimat wiederbelebt würden: Ebro und eben Santana. Laia Sanz wird den in Ebro umgewidmeten C7R fahren. Der steht beim Kundenteam SRT von Mathieu Serradori, der seinerseits einen von zwei C7R mit den letzten Updates bei Fahrwerk und Gewichtsverteilung fahren wird – neben Brian Baragwanath, dem rasenden Ingenieur im eigentlichen Werksteam Century.
Die beiden spanischen Wiederbelebungsversuche seien bewusst auf zwei Einsatzteams verteilt worden, um eine räumliche Trennung zwischen Ebro und Santana sicherzustellen.
Die Wagen sind allerdings chassismäßig nicht auf dem letzten Stand jener Boliden von Baragwanath und Serradori. Was deren Updates genau sind? Das steht, samt aller Hintergründe und technischer Erklärungen, in der riesigen Rallye Dakar-Vorschau in der neuen Ausgabe der Zeitschrift PITWALK, die seit Dezember im Handel ist. In Deutschlands größter Motorsportzeitschrift, die 180 Seiten dick ist, nimmt die Rallye Dakar einen krass Riesenrahmen ein, mit drei Geschichten auf mehr als 40 Seiten, alle verfasst von Eurosport-Kultkommentator Norbert Ockenga.
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Aber jetzt klickt Euch hier schnell durch die exklusive Fotogalerie des neuen Santana-Century von Jesús Calleja.