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Tunesien extrem



Der Marathonrallyesport besteht aus mehr als nur den großen Leuchtturm-Events wie der Rallye Dakar oder der gerade abgewinkten Desert Challenge. Ein besonderer Reiz dieser einzigartigen Kombination aus Abenteuerreise und Motorsport liegt in seiner Artenvielfalt – abseits der Hochleistungsprüfungen wie an der Spitze der Dakar und der WM locken Veranstaltungen von Polen bis Amerika, vornehmlich aber in Afrika, mit ganz unterschiedlichen Herausforderungsprofilen. Von fahrerisch und navigatorisch leichten, vor allem auf Genuss und hohen Freizeitwert ausgelegten Fernfahrten bis hin zu beinharten Rallyes in knüppelhartem Gelände ist alles dabei.

Seit dem Wochenende tobt in Tunesien die Fenix-Rallye mit starker deutsche Beteiligung. Insgesamt geht's über sieben Tage und beinahe 2.300 Kilometer, am Start sind knapp 170 Fahrzeuge in den Wertungen für Autos, Motorräder, Side-by-Sides und erstmals auch Lkw.

Die erste Etappe ging in Tunis los und führte über eine kurze Aufwärmprüfung von gerade mal 25 Kilometern, es folgten 380 Kilometer Verbindungsetappe und dann noch 74 gezeitete Kilometer zwischen El Hamma und Douz. Dabei standen schon die ersten Ausläufer der Sahara-Dünen auf der Routenführung.

Urvo Mannama/Risto Lepik galten mit ihrem südafrikanischen Century als die klaren Vorabfavoriten. Das Duo aus Estland holte sich auch den ersten Etappensieg, mit drei Minuten Vorsprung auf die Niederländer Ronald Schoolderman/Mark Salomons in einem Mitsubishi ASX-1.

In der sogenannten Limited-Klasse für seriennahe Autos, die bei der Dakar und in der WM T2 heißt, führen die Deutschen Olaf Seip/Matthias Stock mit ihrem Land Rover Defender.

Bei den Motorrädern liegt Husqvarna-Fahrer Christian Pastori aus Italien mit knapp zwei Minuten Vorsprung auf Matthew Grid aus Südafrika auf einer KTM in Front.

Bei den SSV, in der am stärksten besetzten Klasse, führt Benoit Lepietre aus Frankreich vor dem Esten Kris Maennama und Adam Kus aus Polen.

Die Lkw sind fest in niederländischer Hand. Williams Groningen liegt mit seinem Ivevo vor Alexander Koot in einem DAF in Front. Auf Rang 3 folgt der Deutsche Ralf Britz mit einem MAN KAT.

Am Montag steht eine 168 Kilometer lange Prüfung auf dem Programm, die zu ziemlich genau 50 Prozent durch Dünenfelder der Sahara führen wird. Die Weißen Dünen von Sabria stellen die Akteure dabei vor besondere Herausforderungen. Danach geht es über schnelle Wege und Spuren durch den Jebil-Nationalpark und in die langsamen, tiefen Sandpassagen des Grand Erg Oriental und der DÜnen von Give el Bum.

Hier seht Ihr die besten Bilder der ersten Etappe von Tunis raus in die Sahara.


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