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13.07.2016

The Summer Is Hectic


Das Editorial in der neuen Ausgabe von PITWALK deutet es schon an: Die letzten Wochen und Monate waren ein ziemlicher Schlauch. Denn innerhalb jener Zeit, in der wir sonst eine Ausgabe fertigstellen, mussten wir dieses Mal zwei Hefte produzieren – ohne Einbußen bei Qualität, Vielfalt und Hochwertigkeit.

Solch’ ein Kraftakt klappt nur, wenn alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen. Denn die Produktion eines Heftes beschränkt sich ja beileibe nicht nur aufs Recherchieren und Schreiben von Geschichten. Unsere Artdirectorin Daniela Kleber, die als verantwortliche Fachfrau hinter der einzigartig hochwertigen Optik von PITWALK steckt, muss die Arbeit der Journalisten in Layouts gießen und dazu für jede einzelne Geschichte einen immer wieder neuen Look erfinden, der sich von allen anderen Publikationen abhebt. Um das möglich zu machen, ist Daniela Kleber auch maßgeblich mit der Fotobeschaffung und -auswahl betraut. Denn nur ihr künstlerisches Auge hat jenen Blick für die Bildsprache, die PITWALK schon seit seiner Gründung auszeichnet. Wir – und damit in allererster Linie unsere Artdirectorin – suchen nach Blickwinkeln, Perspektiven und Motiven, die andere Medien nicht haben oder nicht umsetzen.

Ich bin jedes Mal aufs Neue wieder verblüfft und fasziniert, was für Seiten ich präsentiert bekommen, kurz nachdem ich die Texte bei unserer Artdirectorin abgegeben habe. Ihr Quell an Kreativität und Originalität, an Einfallsreichtum und künstlerischer Herangehensweise scheint schier unerschöpflich – und fördert immer wieder neue Überraschungen zutage.

Einen mindestens ebenso großen Anteil trägt unsere Chefin vom Dienst Heike Kleene. Sie erledigt hinter den Kulissen all’ jene Dinge, die dem Leser nicht auffallen – weil sie ihm auch nicht auffallen sollen. Dabei geht es um Verwaltung ebenso wie ums Redigieren oder ums Finden inhaltlicher Konzepte und Kompositionen. Daneben ist Heike Kleene als jahrzehntelange versierte Motorsport-Fotografin auch immer wieder mit der Kamera für PITWALK im Einsatz, wenn es gilt, besonderen Geschichten ihre ganz eigene Bildsprache zu verpassen.

Ohne diese beiden Damen hätte es PITWALK nie gegeben – und der Doppelschlag, den wir jetzt gerade fertiggestellt haben, wäre ohne ihren unermüdlichen und sicher so manches Mal bis an die Erschöpfungsgrenze gehenden Einsatz auch nicht möglich gewesen.

Dasselbe gilt für unseren Stab an freien Mitarbeitern; Kollegen aus dem Journalismus, die hinter den Kulissen mit Anregungen, Themen und Geschichten mitarbeiten. Genau wie bei den großen Nachrichtenmagazinen, steht auch hinter PITWALK eine Armada von fachkundigen Journalisten und Reportern mit jahrzehntelanger Erfahrung im Motorsport. Achim Schlang ist ein Formel 1-Urgestein mit einem schier unendlichen Erfahrungsrepertoire, der auch heute noch am Ball ist. Carlton Kirby – ein Engländer mit einem gewaltigen Überblick über die Motorsport-Historie und Gegenwart und vor allem mit einem feinen Gespür für das, was wir Neudeutsch „Story Angle“ nennen. Inga Stracke als rasende Reporterin in der Formel 1 und dem DTM mit einem besonderen Blick für die menschliche und menschelnde Seite im Fahrerlager, die im Stahlgewitter von Technik und Zweikämpfen oft außen vor bleibt. Roland Löwisch, einer der ganz großen Namen im Automobiljournalismus, der immer wieder mit verblüffenden Ideen und Geschichten aufwartet, die andere Magazine nicht bringen. Oder Herbert Schneider, Deutschlands bester Motorsport-Literat, der in jeder Ausgabe seine neuesten Literaturtipps präsentiert. Auch diese Kollegen haben bei den beiden Kurzstreckensprints über den Langstreckensport im Sommer mitgezogen und kräftig mit angepackt, selbst wenn sie in den Heften nicht mit eigenen Geschichten vertreten waren – denn im Hintergrund musste ja auch schon die Planung für die kommenden Ausgaben weiterlaufen, und da waren alle heftig mit involviert. PITWALK machen ist kein One-Shot, sondern ein immerwährend fortlaufender Prozess; jede Woche jeden Tag passiert irgendwas, das dann Eingang in eine der nächsten Ausgaben findet.

So hat Daniela Kleber schon jetzt die Titelseiten für die nächsten drei Hefte in der Mangel. Denn neben dem Inhaltsverzeichnis ist das Cover die Visitenkarte einer jeden Zeitschrift – und wir haben auch da unseren ganz eigenen Stil gefunden, der PITWALK so unverwechselbar macht.

Von mir sei an dieser Stelle nur am Rande gesprochen. Denn ich bin es von meiner jahrzehntelangen Arbeit für eine Wochenzeitung gewohnt, ständig unter Strom zu stehen und fortlaufend liefern zu müssen: Formel 1 dieses Wochenende, Tourenwagen-WM am nächsten, zwischendrin Sportwagen oder deutscher Breitensport, dann wieder Formel 1 – dieser Journalismus im Metallica-Rhythmus und im Motörhead-Takt prägt die Arbeitsweise. Auch wenn die letzten Wochen mit den 24 Stunden-Rennen auf dem Ring und in Le Mans sowie dem sich direkt anschließenden Jury-Job beim Shell Eco Marathon in London extrem hart waren und ich direkt danach auch schon wieder in die Rallye Seidenstraße eintauchen musste, die immer noch tobt und die derzeit Marathonsport vom Allerfeinsten bietet – das ist mein Job, der macht mir Freude, und bei diesem positiven Stress komm’ ich so richtig in Fahrt.

Die größte Motivation, die ganze Hektik des sommerlichen Doppelschlags auf uns zu nehmen, kommt aber von Euch und Ihnen, liebe Leser. Denn in den vergangenen fünf Jahren hat sich eine Art PITWALK-Community herausgebildet; Leser, die über das gewohnte Maß Anteil an der Zeitschrift nehmen und sich in einer Art und Weise aktiv einbringen, die ich von all’ meinen ganzen Arbeit- und Auftraggebern nicht kenne.

Innerhalb dieser treuen und regen Fangemeinde haben sich einige Themen herauskristallisiert, die besonders interessieren: in erster Linie der Sportwagen-Langstreckensport, aber auch Marathonrallyes wie die Dakar oder jetzt die Seidenstraße. Und weil wir genau so für unsere Fans da sein möchten wie die für uns, haben wir uns entschieden: Wenn im Sommer drei hochkarätige Langstreckenrennen anstehen, nämlich die 24 Stunden vom Nürburgring und von Le Mans sowie das deutsche Sportwagen-WM-Gastspiel am Ring oben – dann müssen wir diesen Großereignissen besonders viel Platz widmen, das erwarten unsere Leser.

Denn PITWALK hat die Deutungshoheit über genau diese anspruchsvollste Form des Motorsports; Rennsport für Kenner und Genießer – das ist genau das, was wir auch in der Zeitschrift leben wollen.

Damit blieb für uns nur die Schlussfolgerung: Um dem Wunsch unserer Leser und dem Status der Großveranstaltungen gerecht zu werden, müssen wir die Schlagzahl erhöhen – und sowohl für Le Mans als auch fürs Sechsstunden-Rennen auf dem Nürburgring je eine Ausgabe mit entsprechendem Themenschwerpunkt auflegen. Selbst wenn das beim Produktionstempo wehtut.

Die erste Resonanz unserer Abonnenten, Dauerbezieher und Vorabbesteller auf Heft 32 zeigt: Wir haben recht gehabt. Und genau diese Rückmeldung gibt uns allen die Kraft, nahtlos mit der Produktion von Heft 33 anzuschließen.

Denn wir haben inzwischen unsere ganz eigene Fanmeile. Und der wollen wir was bieten. Ausgabe für Ausgabe. Das ist der Grund, warum es PITWALK gibt.


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