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29.03.2019

Testfahrt mit Schuss


So langsam brechen die letzten Tage des Verkaufszeitraums der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift PITWALK an. Wer das Heft jetzt noch nicht hat, sollte sich sputen. Denn bald liegt die Nachfolgerin bei den Zeitschriftenhändlern, und dann fehlt Euch wieder ein wichtiges Element in Eurer Sammlung.

Es kann ohnehin schon sein, dass Ihr das Heft nicht mehr findet. Die Reise nach Barcelona, von der in den vorigen Blogs die Rede war, hat nämlich gezeigt: Sowohl am Flughafen Bremen als auch im größten Zeitschriftenhändler des Frankfurter Flughafens, Sicherheitsbereich Terminal 1A, war das Heft mit dem Cadillac im Sonnenuntergang von Sebring vorn drauf bereits vergriffen.

Die Resonanz auf das Heft ist auch deswegen so gut ausgefallen, weil wir wieder mal eine alte Tradition aufleben haben lassen: Trecktest von Rennwagen. Aber nicht gefahren von Journalisten, sondern von echten Experten, wahren Könnern – richtigen Rennfahrern eben.

In der noch aktuellen Ausgabe greift Ralf Kelleners für uns in Lenkrad. Er fährt drei Autos, von denen Ihr auch in der Galerie ein bisschen was sehen könnt – echte Mythen des Langstreckensports: einen Porsche 962, einen Jaguar XJR11, einen Porsche 917, und dazu als Außenseiter einen De Tomaso Pantera.

Solche Tracktests mit echten Rennfahrern, die dann das Erlebte auch noch plastisch schildern und mitreißend in Worte fassen können, sind ein Alleinstellungsmerkmal von PITWALK und sorgen zu einem nicht unerheblichen Anteil dafür, dass unsere Zeitschrift den Beinamen „Racer’s finest“ führt.

Klar, es macht Spaß, selbst Rennautos zu fahren. Und man kann auch als normaler Journalist darüber schreiben und die Leser mit ins Cockpit nehmen. Doch das trägt nur hin und wieder mal für eine Geschichte, mit sehr großen Pausen dazwischen, sonst wiederholt man sich zu oft und langweilt die Leser.

Echte Rennfahrer dagegen können tiefer in die fahrerischen Ansprüche und Unterschiede einsteigen und einen echten Mehrwert bieten. Die Story von Kelleners etwa ist allein schon deshalb so lesenswert, weil er über die Unterschiede von Karbon- und Stahlbremsen, den Ursprung und das Gefühl von Vibrationen im Cockpit und über andere Details mehr Einblick gewähren kann als je ein Journalist das könnte.

Und die Episode, wie er bei voller Fahrt auf der Hunaudières sein Smartphone aus dem Fahreroverall fummelt, ist allein schon den Kaufpreis des Heftes wert.

Neben Kelleners, der dank seiner Arbeit als Fernsehexperte auch das Formulieren und Erklären beherrscht, haben wir bei PITWALK in Ulli Andree noch einen weiteren ausgemachten Fachmann am Volant. Der Kölner hat vor ein paar Jahren die Gesamtwertung der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gewonnen. Und er vereint Fachwissen, technisches Verständnis und journalistische Grundeigenschaften so in sich, dass seine Fahrberichte und Tracktests auch jedes Mal eine Freude zum Bearbeiten sind.

Geht Euch das beim Lesen eigentlich auch so?

Gebt doch mal Eure Eindrücke dazu wieder – auf Facebook, Twitter oder Instagram. Oder per Mail. Schließlich möchten wir wissen, was Euch bewegt.


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