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12.11.2018

Past Meets Present im Advent


Hallo lieber PITWALK-Freund,

die nächste Ausgabe von Ihrer Lieblingszeitschrift steht wieder vor der Tür. Es ist schon das letzte Heft des Jahrgangs 2018, und weil wir so viel in die Winterausgabe reinpacken wollten, mussten wir den Erscheinungstag um eine Woche verschieben.

Das Heft kommt nun am 30. November in den Handel. Wer PITWALK abonniert hat oder die Magazine per Einzelbestellung vorab ordert, hat es wie immer einige Tage früher und kriegt es direkt nach Hause in den Briefkasten geliefert.

Auch dieses Mal haben wir wieder einen besonders anspruchsvollen Themen-Adventskranz für Sie und Euch, unsere Leser, geflochten – mit lauter exklusiven Inhalten aus der Formel 1, der Sportwagen-Langstreckenszene, der Rallye und sogar der Formel E. Und ein ganz besonders ausgeprägtes Element, eine Einzigartigkeit von PITWALK gar, ist die Verquickung von Motorsporthistorie und eine Einordnung der Geschichte, um die Gegenwart besser verstehen zu können.

Das beginnt schon beim Formel 1-Teil, den der englische Fachjournalist David Tremayne mit zwei Insidergeschichten bereichert. So arbeiten wir in PITWALK erstmals heraus, was man von den Plänen der Formel 1-Veranstalter zu den neuen Technikregeln ab 2021 halten muss. Da gab es ja in Signapur eine Vorstellung mit schönen Grafiken. Unser Experte Tremayne erklärt nicht nur, wie diese Studien zustande gekommen sind – sondern vor allem, was an unveröffentlichten Details dahintersteckt und was nun passieren muss, damit die Regelreform auch wirklich so wirkt, wie sich alle das erhoffen. In einer zweiten Geschichte blickt er bei Ferrari hinter die Kulissen – und analysiert fundiert, wie das Team den Vorteil des besten Autos wegwerfen und sich in der zweiten Saisonhälfte so blamieren konnte. In seinem Essay geht Tremayne für die PITWALK-Leser tiefer als das, was man bisher in den deutschen Medien über Machtkämpfe etc. lesen konnte. In unserer Winterausgabe erfahren Sie zum ersten Mal, was Ferrari bis zum Frühjahr 2018 ändern muss, um ernsthaft um den WM-Titel kämpfen zu können.

In beiden Geschichten bemüht unser Autor die Geschichte, um daraus die richtigen Rückschlüsse für das aktuelle Geschehen zu ziehen.

Eine weitere Formel 1-Story bildet den Auftakt zu einer großen Serie, die wir im neuen Jahrgang fortsetzen und weiter ausbauen werden. Wir beleuchten darin „die größten Skandale der Formel 1-Geschichte“ – und beginnen mit der Mutter aller Urheberrechtsstreitigkeiten, die ihre Fänge sogar bis auf die deutsche Nordseeinsel Sylt ausgeworfen hat.

Einen ganz besonderen Brückenschlag zwischen Formel 1-Geschichte und Sportwagen-Gegenwart schlägt Riccardo Patrese. Denn der Italiener hat bei den 24 Stunden von Spa im Alter von 64 sein Comeback gegeben. Und PITWALK-Chefredakteur Norbert Ockenga hat sich ausgiebig mit dem ehemaligen Rekordstarter der Formel 1 über seine Karriere und seine Rückkehr unterhalten. Herausgekommen ist eine Geschichte mit außergewöhnlich tiefgängigen Gedanken eines der ganz Großen aus dem Motorsport.

Auch unser Autor Mark Cole ist tief in die Geschichte eingetaucht. Er stellt jenen Rennfahrer aus der Gruppe C-Ära vor, der immer noch als der bislang schnellste Mann Japans gilt – den Kirschblütenkönig Kazuyoshi Hoshima. Cole kennt den Japaner, weil er selbst einer der wichtigsten Journalisten in der Gruppe C-Ära war – und der Engländer ist heute noch als Eurosport-TV-Kommentator im Langstreckensport aktiv.

Auch Chefredakteur Ockenga bemüht die Geschichte. Denn bei einem Besuch der „Rennsport Reunion VI“ im kalifornischen Laguna Seca hat der Ostfriese am eigenen Leib mitbekommen, wie groß die Begeisterung der Porsche-Fans für die alten Hauptdarsteller der Marke ist – sowohl Fahrer wie auch Autos – und wie wenig diese Zielgruppe mit der Elektrifizierung und der Formel E anfangen kann. Eigentlich sollte aus Laguna Seca nur eine schöne Lesegeschichte mit heimgenommen werden. Doch stattdessen wurde daraus eine kritische, reflektierte Betrachtung über das Spannungsfeld, in das Porsche seinen ganzen Motorsport hinein manövriert hat.

Dasselbe Thema streift auch der Besuch von Ockenga im Porsche-Museum, als Mark Webber und Marc Lieb zwei 919 Hybrid vom Porsche-Entwicklungszentrum Weissach nach Zuffenhausen überführten – in einem spektakulären Konvoi über öffentliche Landstraßen. Der Schwanengesang der LMP1-Hybridmonsterära taugt nicht nur zu Traurigkeit über das Ende einer Epoche, sondern auch zu reflektierten Betrachtungen, was die Zeit gebracht hat – und was von ihr bleiben wird. Dazu hat Ockenga in Fritz Enzinger, Andreas Seid, Achim Stejskal, Lieb und Webber höchst kompetente Zeitzeugen befragt.

Dazu passt auch eine Geschichte mit Lucas di Grassi als Hauptdarsteller. Denn der Brasilianer fordert im Gespräch mit Ockenga, das im Rahmen des Petit Le Mans auf der Road Atlanta stattfand: Die Formel E müsse viel radikaler werden und sich viel deutlicher von allen anderen Formen des Motorsports unterscheiden, um wirklich ihren Platz in der Rennlandschaft zu finden und akzeptiert zu werden. Di Grassi ist mit seinem hohen Sendebewusstsein in Sachen grüner Motorsport und Verkehrswende längst zu einer Reizfigur im internationalen Motorsport geworden. Doch PITWALK-Leser sind liberal und weltoffen genug, seine Gedanken nachvollziehen zu können.

Schließlich blickt PITWALK bereits auf die kommende Saison zurück, denn eine Stille Nacht pro Jahr ist bekanntlich genug. Deswegen erfahren Sie bei uns schon diesen Monat, was sich bei den 24 Stunden von Daytona im kommenden Jahr alles ändert und warum es sich noch mehr lohnt, im Januar – nach der Dakar – den Blick nach Florida zu richten. PITWALK plant in dem Zusammenhang eine Überraschung der besonderen Art, doch dazu in einem spätere, separaten Newsletter mehr.

Und wir schauen auf die Rallye-EM 2019, in der Fabian Kreim sein zweites Lehrjahr in Angriff nimmt. Hat der Odenwälder das Zeug dazu, als erster Deutscher die lang ersehnte Nachfolge von Walter Röhrl anzutreten?

Auf 180 Seiten nehmen wir Sie und Euch zum Saisonausklang noch ein Mal weit hinter die Kulissen des Motorsports mit. Dorthin, wo man nur beim und mit der PITWALK kommt.

Wenn Sie kein Abonnent oder Dauerbezieher sind, aber trotzdem eine stilvolle Portion Qualitätsjournalismus zum Lesen in der Adventszeit möchten – dann schicken Sie uns einfach eine Mail an shop@pitwalk.de oder nutzen Sie die Bestellfunktion auf dieser Website, und wir schicken Ihnen das Heft für 9,80 Euro plus Porto direkt von der Druckerei nach Hause.

Viel Vorfreude auf die neue Ausgabe von Racer’s finest!


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