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14.06.2019

Na also


Die Zukunft ist klar. Ab September 2020 wird die Sportwagen-WM und damit auch das 24 Stunden-Rennen von Le Mans 2021 in der Ersten Liga mit Hypercars beschickt. Am Freitagmorgen bestätigte der Le Mans-Veranstalter ACO das neu gestrickte LMP1-Reglement, das Leser der Zeitschrift PITWALK seit den letzten beiden Ausgaben – Heft 48 und 49 – bereits in Gründzügen kennen.

Man darf entweder Prototypen mit einer Hypercar-Optik bauen – wie es Toyota tut. Oder ein Straßen-Hypercar, von dem es 20 Stück – gebaut in zwei Jahren – geben muss, für den Motorsport herrichten. Das ist der Plan von Red Bull mit Aston Martin.

Die Rennautos sollen 1.100 Kilogramm wiegen und eine Runde in Le Mans in 3.30 Minuten zurücklegen. Der Antriebsstrang soll 750 PS leisten. Man kann mit einem Hybridsystem an der Vorderachse fahren wie der aktuelle TS050, Energierückgewinnung ist aber kein Zwang. Fährt man mit Hybrid, darf der E-Motor maximal 270 PS zur gesamten Kraftausbeute beisteuern.

Um den temporären Allradantrieb über den E-Motor nicht zu einem unschlagbaren Vorteil auswachsen zu lassen, darf er bei trockener Bahn erst ab 120 km/h und bei Nässe je nach genauer festzulegender Definition zwischen 140 und 160 Sachen einsetzen.

Um die beiden Fahrzeugkonzepte respektive baulichen Ansätze unter einen Hut zu bringen, wird es eine Balance of Performance geben wie im GT-Sport.

PITWALK hat das Thema Hypercars und Le Mans-Zukunft in den vergangenen beiden Ausgaben jeweils zu einem Schwerpunktthema erhoben, nach intensiven und schwierigen Recherchen. In der Ausgabe 48, die inzwischen nur noch nachbestellt werden kann, steht in einem langen Special der schwere Weg zu den neuen Regeln ebenso drin wie die Pläne von Toyota, byKolles und Nordschleifen-Charakterkopf James Glickenhaus. Und in Heft 49, das seit heute im Handel ist, werden die Hintergründe der heutigen Verkündung schon mal ausgiebig dargestellt – in jener Geschichte, deren Aufmacher Ihr oben sehen könnt.


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