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06.03.2019

Feierabend für Ford


Nach den 24 Stunden von Le Mans wird Ford sein Werksprojekt mit den GT in der Sportwagen-WM beenden. Offiziell ist das zwar noch nicht. Aber intern sind alle Weichen dafür gestellt, dass die Flundern nicht in jene Verlängerung gehen, die durch die sogenannte Supersaison der Sportwagen-WM nötig gewesen wäre.

Dafür hätte Ford das auf vier Jahre angelegte Werksprogramm strecken müssen. Denn als die Blauen die GT in den Wettbewerb schicken, war nur sehr vage die Rede davon, dass die WM auf einen Winterkalender wechseln könnte. Konkrete Pläne gab es nie. Deswegen hat Ford das GT-Projekt aufs Kalender- und Wirtschaftsjahr gestrickt – und eben nicht auf jene krude Supersaison, mit welcher die Le Mans- und WM-Veranstalter sicherstellen wollten, dass Toyota nicht nach einem Le Mans-Sieg 2018 ebenfalls von der Fahne geht und die LMP1 vor der Regelrevolution implodiert.

Ford, so heißt es intern aus verlässlichen Quellen, bleibt bei seinem Vierjahresplan – und nimmt sich damit auch aus dem Auftakt der Supersaison 2019/2020 heraus. Denn es ergibt keinen Sinn, nach dem Supersaisonfinale in Le Mans noch die ersten Rennen der nächsten Super Season zu fahren, dort dann aber mittendrin auszusteigen.

Das IMSA-Programm ist davon nicht beeinträchtigt. Die IMSA-Saison 2019 ist bis zum Finale gesichert. Und Teamchef Chip Ganassi hat sogar noch ein Ass im Ärmel: Sein IndyCar-Toptalent Felix Rosenqvist steht neuerdings als Ersatzfahrer für die GT-Fraktion parat, wenn die bei den langen Rennen wie etwa dem Petit Le Mans auf der Road Atlanta Verstärkung braucht.

Ob es zu einem DPi-Nachfolgeprogramm kommt, ist nach den Enthüllungen in der Printausgabe der Zeitschrift PITWALK – Ausgabe 46 – mehr als fraglich. Wahrscheinlich konzentriert Ford Performance sich auf die Rallye-WM mit M-Sport und dem Fiesta ST und die verschiedenen Tourenwagenprogramme mit Mustang-Derivaten etwa in der NASCAR oder der Supercar in Australien – oder auch der GT4-Kategorie in Europa. Der GT4-Mustang ist wie der GTE-GT bei Multimatic in Kanada entwickelt worden.


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