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14.03.2019

Eingebautes Risiko?


Gibt es in Sebring einen neuen Unfallschwerpunkt? Durch den Neubau einer provisorischen Boxengasse für die Teams der Sportwagen-WM hinter dem Fahrerlager hat sich ein Nadelöhr ergeben, an dem schon bei den Testfahrten einige Male gekracht hat.

Die Einfahrt zur Boxengasse erfolgt hinter der Kurve 13. Innen. Genau dort setzen aber die schnelleren Prototypen beim Überrunden den Hebel an und tauchen innen neben die GT-Sportwagen. Wenn die in die Box kommen möchten, drohen Kollisionen.

Die ersten Trainings am Mittwoch verliefen noch ruhig. Die Werks-Toyota waren um etwa eine Sekunde schneller als die privaten Rebellion-LMP1. Dieser Abstand, schätzt Toyotas Technischer Direktor Pascal Vasselon, werde sich im Laufe des Wochenendes runterdimmen.

Der Franzose peilt Rundenzeiten von 1.40 Minuten an. Die schnellsten DPi aus der IMSA – mit Cadillac-Motoren – fahren im Training für ihre Rennserie dagegen 1.46 Minuten.

Die Hauptarbeit am Mittwoch verlagerte sich in die Abendstunden. Denn die meiste Zeit des Rennens wird bei Dunkelheit gefahren. Deswegen müssen die Wagen nicht so sehr für die heißen Bedingungen abgestimmt werden, sondern für die bedeutend kühlere Abendzeit. Die meisten Teams der Sportwagen-WM haben sich ihre neuen Reifen und ihre Tüftelei für den Abend aufgehoben.

Die Rundenzeiten sind auch deshalb schneller als erwartet, weil dieses Jahr im Vorfeld ein Zusatztest über mehrere Tage angesetzt war. Seit diesen Probefahrten hat es nicht geregnet, sodass der Gummiabrieb vom Testen auf dem Beton verblieben ist und dessen Haftbeiwert sich stetig steigert.

Regen ist weiterhin nicht in Sicht. Er sei laut Edoardo Freitas erst für Freitagabend vorausgesagt. Der Portugiese weiß aber nicht, ob es schon Niederschlag geben soll, wenn das WM-Rennen noch läuft – oder erst in der Nacht.


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