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17.01.2020

Dakarfieber: Wie geht es Strawer?


Edwin Straver kämpft weiterhin um sein Leben. Der 48-Jährige aus den Niederlanden, der am Donnerstag schwer gestürzt war, befindet sich nach Angaben seiner Lebensgefährtin Anja den Hollander in einem sehr besorgniserregenden Zustand. Es sei überhaupt nicht gut um ihn bestellt, teilte sie niederländischen Medienvertretern in Saudi-Arabien mit, man könne nichts tun außer abwarten, wie sich die Situation weiter entwickele.

Inzwischen sind mehr Details zum Unfallhergang und -ort bekannt. Der Sturz ereignete sich bei Kilometer 120 von 379 auf der donnerstäglichen Rückkehr aus dem Marathonbiwak, also noch im Leeren Viertel. Die Rallyeroute führte dort über einen Schotterweg. Doch der Sturm der vergangenen Tage hatte eine Verwehung über dem Schotter aufgetürmt, wie eine kleine Düne. Genau hinter dieser Sandwehe lag Edwin Straver neben seiner KTM.

Er war schon reglos, als zwei Privatfahrer an der Unfallstelle ankamen. Mario Patrão aus Portugal leistete Erste Hilfe und fühlte Strarvers Puls an seinem Nacken. Der sei anfangs noch zu spüren gewesen, habe dann aber aufgehört zu schlagen.

Der Schwede Calle Bjerkert leitete die nachfolgenden Motorradler um und stoppte Mirjam Pol, eine 39-jährige und höchst routinierte Dakar-Fahrerin aus dem niederländischen Borne unweit von Hengelo. Denn Bjerkert wollte sicherstellen, dass jemand mit Niederländisch als Muttersprache vor Ort ist, falls Straver etwas sagen wollte.

Doch der Gestürzte konnte nicht mehr sprechen. Patrão beobachtete noch, wie sein Kollege intubiert und in den Rettungshubschrauber verfrachtet wurde, dann setzte er die Etappe fort.

Straver kam in Riad ins Krankenhaus, wo er sofort an lebensrettende und -erhaltende Maschinen angeschlossen wurde. Seitdem hat sich sein Zustand nicht verändert. Seine Eltern, eine Schwester und die Lebensgefährtin sind bei ihm.


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