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24.02.2016

Auf ein neues Rennjahr!


Die erste Ausgabe von PITWALK im Jahre 2016 bildet auch den Startschuss zu einem neuen Sammelbild auf dem Heftrücken. Die letzten beiden Motive sind abgeschlossen – ein Blick über die Schulter von Pierre Kaffer in seinem LMP2 aus der Sportwagen-WM 2013 sowie Bremse und Radaufhängung eines alten IndyCar-Autos aus der EuroBoss-Serie beim Hockenheim Historic 2014.

Haben Sie schon eine Ahnung, was das Sammelbild des neuen Jahrgangs sein wird? Das erste Mosaikstückchen halten unsere Abo-Inhaber, Dauerbezieher und Vorabbesteller ja seit Dienstag in der Hand, und ab Freitag kann es sich jedermann an jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel im gesamten deutschsprachigen Raum kaufen.

Der Zeitpunkt des neuen Heftes könnte glücklicher kaum gewählt sein. Zugegeben, zuerst war ich gnadderig, weil wir wegen des Testbeginns der Formel 1 noch keine Bilder der neuen Grand Prix-Generation im Heft haben konnten. Denn außer Mercedes hat es kein Team geschafft, vor Drucklegung schon die ersten Grafiken des neuen Wagens zu lieferen – und inzwischen sind die ersten Autos allesamt in Katalonien beim Testen unterwegs.

Aber inzwischen muss ich sagen: Es ist verkraftbar, dass wir uns der neuen Formel 1 vor allem in Text- und weniger in Bildform widmen. Denn in unserem großen Formel 1-Block decken wir eine ganze Menge Zusammenhänge und Hintergründe auf, die Sie anderswo noch nicht gelesen haben – auch wenn die Recherche und Produktion der Geschichten schon etwas länger zurückliegen als hektische Tage bei den ersten Probefahrten.

Wieder einmal zeigt sich: Man sollte lieber gründlich und etwas länger recherchieren, dann kriegen die Leser auch Inhalte, mit denen sie etwas anfangen können. Allein schon die Technikgeschichte über den ganz neu konstruierten Motor von Ferrari, die wir auf sechs Seiten enthüllen konnten…

In anderen Medien las ich nach der Vorstellung von Vettels neuem Auto etwas von „eleganter aussehenden Radaufhängungen“ und optischen Erinnerungen an den Lauda-Ferrari von 1976. Mehr Technik-News fand ich nicht.

Na ja.

Die Eleganz von Aufhängungen kann man im Bild vielleicht sehen. Aber mich hätte als Leser mehr interessiert, was der Vorteil der neuen respektive wieder ausgemotteten Aufhängungsbauweise ist. Eine genauere Recherche ergab dann aber: Das ist eine Modifikation zweiter Ordnung – im Gegensatz zum großen Motoren-Neubau, über den wir in der neuen Ausgabe schreiben.

Also haben wir uns in der aktuellen Ausgabe mehr darauf konzentriert, die Rolle des Motors und der Betriebsstoffe rauszuarbeiten. Denn gerade das Zusammenspiel von Öl und Sprit mit dem Motor ist für die junge Öko-Hybrid-Formel 1 von überragender Wichtigkeit. Das weiß im Fahrerlager jeder Ingenieur, doch eignen sich diese Zusammenhänge nicht zu plakativer und verkürzter Berichterstattung. Zum Glück haben wir die Zeit und den Platz, diese Wechselwirkung zu durchleuchten und so zu erklären, dass sie für alle Leser verständlich ist.

Die ersten Testergebnisse aus Spanien zeigen, dass Ferrari dank des neuen Motors einen Riesenschritt gemacht hat. Ob das allerdings reicht, Mercedes so richtig piesacken zu können? Meine Informanten sagen mir, dass die Schwaben für den Notfall noch bummelig 80 PS Reserven in der Hinterhand haben, die sie freilassen können, wenn die Gegner ihnen zu sehr auf die Pelle rücken. Dann verlieren sie beim Verbrauch und bei den Reifen zwar strategischen Handlungsspielraum, aber sie können an der Spitze immer noch das Tempo vorgeben.

Mit dieser Zahl habe ich Mercedes-Rennleiter Toto Wolff vorsichtshalber nicht konfrontiert, als ich ihn für unser großes Interview in Stuttgart getroffen habe. Denn unser Thema da war mehr die allgemeine Lage der Formel 1, nicht so sehr die Überlegenheit von Mercedes. Daraus hat sich ein durchaus kontrovers und spannend geführtes Interview ergeben, das vor dem Hintergrund der jüngsten defätistischen Äußerungen von Charles Bernard Ecclestone in den englischen Medien auch brisant und aktuell ist wie das zum Zeitpunkt des Interviews noch gar nicht zu erwarten stand.

So können Sie sich an den Abenden der Testtage in aller Ruhe zurücklehnen und die neue PITWALK lesen. Denn darin werden Sie optimal auf die aktuellsten Ereignisse und Hintergründe der Königsklasse vorbereitet.

Und was Neues zum Sammeln gibt’s dazu.

Viel Spaß dabei!


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