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04.03.2019

Alaaf!


Das gab es selbst beim ältesten und größten Rosenmontagszug Deutschlands noch nie: Ford setzt heute drei Elektrotansporter StreetScooter Work XL als Bagagewagen ein und transportiert so erstmals in der 196-jährigen Geschichte des Kölner „Zoch“ die „Kamelle“ und Strüßjer“ der Karnevalsgesellschaften rein elektrisch.

Damit stellt das Werk aus Merkenich und Niehl am Rhein eine Ergänzung zum Engagement ihrer Fidelen Fordler dar, die mit einem eigenen Mottowagen im knapp acht Kilometer langen Zug mitlaufen. Mit den Jecken befasssen wir uns heute in einem PITCAST-Special zum Rosenmontag – inklusive eines langen Interviews mit dem Gründer und Präsidenten der Fidelen Fordler, der mitreißend erklärt ist, dass Karneval weit mehr ist als Kölsch, Köbes und Kamelle.

Im Karnevalsmuseum übergab Ford-Deutschland-Chef Gunnar Herrmann schon im vergangenen Jahr dem Kölner Dreigestirn die Schlüssel zu jenen Galaxy, mit denen Prinz Marc I. (Marc Michelske), Bauer Markus (Markus Meyer), Jungfrau Catharina (Michael Everwand) und ihre Entourage zu den Terminen in der diesjährigen Karnevalssession fahren. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den Kölner Karneval nun schon in der 69. Session mobil machen – und in diesem Jahr sogar mit elektrischem Antrieb“, betonte Herrmann. „Mit dieser Elektro-Premiere folgen wir gemeinsam den Zeichen der Zeit, und das mit dem StreetScooter Work XL als echt kölschem Jung.“

Den rein elektrischen Transporter produziert Ford in Kooperation mit der StreetScooter GmbH, einer Tochter der Deutschen Post DHL Group. Die Basis des Fahrzeugs bildet ein Ford Transit-Fahrgestell. Im Kölner Ford-Werk statten Ford-Mitarbeiter das Fahrgestell mit einem elektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau von StreetScooter aus.

Zudem hat Ford angekündigt, bis 2022 in die Elektrifizierung seiner Flotte 11 Milliarden US-Dollar zu investieren und 40 elektrifizierte Modelle auf den Markt zu bringen. Künftig will der Autohersteller in jeder Baureihe mindestens ein Modell mit elektrifiziertem Antrieb anbieten.

Der StreetScooter kann bis zu 1.175 Tonnen „Kamelle“ und „Strüßjer“ transportieren.

Kein Wunder, dass sich auch Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, über die elektrische Verstärkung der Bagagewagen-Flotte freut: „Nach 68 Jahren Partnerschaft ist der Kölner Rosenmontagszug ohne die Unterstützung von Ford und seinen ehrenamtlich engagierten Mitarbeitern gar nicht denkbar. Dieses Jahr machen wir mit der Premiere der E-Transporter gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft, um den Zoch künftig umweltfreundlicher zu gestalten.“

Als treuer Partner unterstützen die Ford-Werke den Kölner Karneval nicht nur mit Fahrzeugen, sondern auch mit dem Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch in diesem Jahr sind wieder 70 Ford-Beschäftigte beim Rosenmontagszug im ehrenamtlichen Einsatz.

Sie fahren die Bagagewagen oder kümmern sich als Mechatroniker um etwaige Pannen und sorgen so dafür, dass „d‘r Zoch“ auch in diesem Jahr wieder „kütt“. Unterstützt werden sie dabei von drei StreetScooter-Kollegen, die am Steuer der E-Transporter sitzen werden.

Bei der Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum nahmen außer Mitgliedern des Festkomitees auch das Kölner Kinderdreigestirn 2019 und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes als Vertreterin der Stadt teil. Die Bürgermeisterin betonte, wie sehr sie die Partnerschaft von Ford mit dem Karneval und auch mit der Stadt schätzt.

„Ford gehört zu Köln. Dabei geht es um weitaus mehr, als bloß um ein Bekenntnis zum Produktionsstandort”, sagte Elfi Scho-Antwerpes. „Wir als Stadt sind sehr froh, einen Partner an unserer Seite zu wissen, dessen Herz für Köln schlägt.“


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