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05.12.2021

Advents-Freuden


Zum Feste nur das Beste – unter diesem Motto steht die neue Ausgabe der Zeitschrift PITWALK, die am Sonntag druckreif gemacht wird. Die 180 Seiten Motorsportjournalismus vom Allerfeinsten werden pünktlich zum Dritten Advent bei allen Abonnenten, Dauerbeziehern und Vorabbestellern eintreffen – und auch noch mit reichlich Vorlauf vor Weihnachten im gesamten deutsprachigen Raum in den Handel kommen.

Der Themenvielfalt ist auch in der Winterausgabe keine Grenzen gesetzt. Und natürlich dreht sich ein großer Block um das Event der Wintermonate schlechthin – die Rallye Dakar 2022. Seit die härteste Marathonrallye der Welt in Saudi-Arabien ausgetragen wird, hagelt es aus an manchen Ecken Kritik am Geist der Veranstalter – und der Veranstaltung. Dem ist PITWALK-Chefredakteur Norbert Ockenga nun mit zwei Geschichten auf den Grund gegangen: Ist die Lage der Frauen in dem wahabitischen Land wirklich so schlecht? Immerhin gibt es zwei Rallyefahrerinnen aus Saudi-Arabien, die bei der Dakar mitfahren – und beide hat Ockenga für eine große Geschichte ausführlich befragt.

Die zweite Kernfrage lautet: Ist Saudi-Arabien eine leere Kulisse für Sportswashing – oder ein Land, in dem man als abenteuerlustiger Reisender tatsächlich etwas erleben kann, das nur bislang keiner auf dem Zettel hat als Reiseziel mit Stil, Kultur und Moderne? Auch das wird in der neuen Ausgabe der Zeitschrift PITWALK geklärt.

Aus rein sportlicher Sicht ist die große Offensive von KTM samt der Schwestermarken Husqvarna und Gas Gas das alles überlagernde Thema der Rallye. Deswegen hat Chefredakteur Norbert Ockenga sich in Mattighofen auf Spurensuche begeben, um alle technischen Details der ganz neuen Maschinen für Matthias Walkner, Toby Price und Konsorten auszugraben – und kam dabei einer ganz besonderen Story rund um den Motor auf die Schliche. Auch die neu ausgeknobelte Verteilung der Topfahrer auf die einzelnen Marken der Pierer-Gruppe lässt tief blicken – und wird in der Hintergrundgeschichte zur Dakar 2022 ebenso analysiert wie zwei spektakuläre Neuzugänge in der übergeordneten Kommandozentrale für alle drei Marken.

Dazu gibt es auch ein Interview mit Marathonweltmeister Matthias Walkner.

Überhaupt nimmt der Motorradsport eine erstaunliche Rolle in der neuen Ausgabe von PITWALK ein. Neben dem Marathonrallyesport widmet das Heft sich in zwei großen Geschichten dem Speedway – also Rennen mit Halblitermaschinen ohne Bremsen auf Schotterovalen. Weil diese Randsportart im Jahre 2022 einen deutlichen Aufschwung nehmen wird, hat PITWALK jetzt schon das Ohr am Gleis.

In einer Hintergrundgeschichte wird erklärt, wie Speedway funktioniert: wie die Fahrer ticken, welche Technik in den Bikes steckt, wie man fahren und mit der Bahn und dem Motorrad arbeiten muss. Eine zweite, herzzerreißende Geschichte dreht sich um das Schicksal von Sönke Petersen. Der Oldenburger galt einst als Toptalent. Doch seit einem schweren Sturz vor 12 Jahren sitzt er im Rollstuhl. Bei einem Besuch von Ockenga in Petersens Wahlheimat Aurich hat sich der Norddeutsche erstmals völlig geöffnet – und erzählt auf höchst emotionale Art von dem Unfall, seinem Schicksal, der Behinderung, den Therapien und von persönlichen Rückschlägen, die er nach dem Crash verdauen musste.

Der Sportwagen-Langstreckensport ist wie immer ein weiterer Themenschwerpunkt. Bei Porsche ist auf private Initiative ein geschichtsträchtiger 962 aus der goldenen Gruppe C-Ära restauriert worden. PITWALK hat den Machern dabei über die Schulter geschaut – und war auch zu Gast beim Neunelfer-Team beim Finale der Sportwagen-WM in Bahrein. Welche besonderen logistischen Herausforderungen hat das wegen Corona nötig gewordene Doppelrennen – an zwei Wochenenden am selben Ort über 14 Stunden Renndistanz – nötig gemacht? Porsche und PITWALK gewähren in einer großen Story exklusive und spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Die Mannschaft von James Glickenhaus ist unumschränkter Publikumsliebling beim 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring, in der NLS und auch der Sportwagen-WM. Deswegen hat PITWALK bei der italo-amerikanischen Arbeitsgemeinschaft für eine große Geschichte mal genau hinter die Kulissen geschaut: Wie teilt man sich die Arbeit auf, wie entstand der Wunsch von Jim Glickenhaus, auf der Nordschleife zu fahren, welche Technik steckt wirklich in dem neuen Wagen – und warum wird der schon bald ein vollwertiger GT3 wie 911, R8, M4 und Co.? Der Glickenhaus-Report bringt den Lesern das leicht schrullige, aber dabei so unheimlich sympathische Team noch einen gehörigen Schritt näher – und ist Pflichtlektüre für jeden Nordschleifen-Fan.

Ebenfalls aus der großen Gruppe C kommt der Good Old Boy der beliebten Serie von Autor Mark Cole. Der Engländer portraitiert Johnny Earl of Dumfries – der mit Jaguar in einem der besten Rennen der Gruppe C-Ära 1988 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen und sich bei Lotus als Teamkollege von Ayrton Senna in der Formel 1 versucht hat. Cole hat Dumfries gut gekannt – und zeichnet ein erstaunliches Bild von dem reichen Adeligen, der in Wahrheit mehr ein Vollblutracer als ein Blaublut gewesen sei.

Und apropos Le Mans: Ulli Andree, der ehemalige Gesamtsieger der VLN auf der Nordschleife, konnte bei einem der letzten Le Mans-Classic, die vor der Seuche noch stattfinden durften, ein legendäres Auto aus der Historie von BMW im Rennen an der Sarthe bewegen, den 3,0 CSL von 1973. Seine lange Reportage aus dem Cockpit und aus dem Fahrerlager beim größten Histofestival Europas liest sich fesselnd wie ein Schimanski-Tatort.

Der Historische Motorsport boomt nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. Dort sorgt seit einiger Zeit eine Rennserie für geschichtsträchtige Trans-Am-Autos für Aufsehen. Denn das Championat mit bis zu 80 Boliden pro Rennen lässt die spektakuläre Ära der Pony Car Wars wieder aufleben, in der Ford Mustang, Chevrolet Camaro, Dodge, AMC Javelin, Pontiac und andere V8-Bollermänner mit IndyCar- und sogar Formel 1-Fahrern am Volant die Rennstrecken umpflügten. Viele der legendären Wagen aus den Siebzigern sind noch im Originalzustand erhalten – und küssen jetzt die Erinnerung an jene Epoche wach, in welcher der Slogan entstand, „Win on Sunday, sell on Monday“.

In einer großen Geschichte aus Laguna Seca wird der Mythos Trans-Am mit den wildesten Geschichten von damals und den Akteuren von heute neu belebt. Da die Trans-Am in Deutschland bestenfalls ein Geheimtipp, in den Staaten aber Kult ist, hat die Chefredaktion sich entschieden, diese Story sogar zur Titelgeschichte zu erheben. Denn die Pony Cars sind „very PITWALK indeed“ – seien es die alten oder die heutigen Nachfolger der Moderne, notabene der Ford Mustang für den Alltag.

Ebenfalls aus den USA berichtet IndyCar-Simon Pagenaud in seiner neuen Exklusivkolumne über seinen spektakulären Teamwechsel vom etablierten Nummer 1-Rennstall Penske zum jungen Team Meyer-Shank für die nächste Saison.

Zwei Formel 1-Geschichten, unter anderem aus dem Williams-Team, kommen mit unerwarteten Story Angles um die Ecke. Und zu gewinnen gibt es vor Weihnachten einen Original-Rennfahreranzug von Speedwayfahrer Jörg Tebbe – dem Hauptdarsteller in diesem Video, das PITWALK TV vor dem German Speedway Masters in Dohren produziert hat: https://www.youtube.com/watch?v=mirkRZBZBNs&t=106s

Auch in der Vorweihnachts- und Adventszeit lohnt es sich also, die neue Ausgabe von Deutschlands größter Motorsportzeitschrift im Vorverkauf zu bestellen. Denn mit der neuen PITWALK lässt sich der wieder ausgerufene de facto-Corona-Hausarrest mit 2g+ und allem, was dazugehört, spielerisch und mit spannender Lektüre überbrücken.

Darum schickt schnell eine E-Mail an shop@pitwalk.de, und wir merken Euch als Vorabbesteller zum Preis von 9,80 Euro plus Porto vor. Dann findet Ihr Euer persönliches Exemplar am kommenden Samstag noch druckfrisch im Briefkasten vor.

Wir sind sicher: Es wird sich lohnen.

Viel Vorfreude beim Warten auf die vorgezogene Bescherung – und auf bald mit dem neuen Heft in der Hand!


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