PITWALK I NR. 39

Im Motorsport bricht jetzt eine ganz entscheidende Phase an. Auf den Rennstrecken gehen alle Serien in die heiße Phase ihrer Titelentscheidungen – und gleichzeitig werden hinter den Kulissen die Weichen für 2018 gestellt. PITWALK ist als anspruchs- und niveauvollste Motorsportzeitschrift im deutschsprachigen Raum überall hautnah dabei.

Deswegen steht die neue Ausgabe, die seit dem 29. September im gesamten deutschsprachigen Raum im Handel ist, auch unter dem Motto „Der heiße Herbst“.

Sie lässt aber auch den schwarzen Herbst 1985 wieder in die Erinnerung der Leser rücken. Denn im November hätte Stefan Bellof seinen 60. Geburtstag gefeiert. Doch dieser Wunderknabe des Motorsports kam 1985 bei einem tödlichen Unfall in Francorchamps ums Leben. In einer emotionalen Geschichte erinnert sich sein älterer Bruder Goa – von PITWALK-Chef Norbert Ockenga in seiner Gießener Heimat besucht – an das Leben, die Karriere und auch die Tragödie seines Bruders Stefan.

In vielerlei Hinsicht gleicht eine zweite tragische Lebensgeschichte in der Formel 1 jener von Stefan Bellof – die Vita des Franzosen François Cevert, an den Autor Carlton Kirby in seiner beliebten Serie „Good Old Boys“ erinnert. Der Grand Prix-Emporkömmling stand – genau wie Bellof – an der Schwelle zu Ferrari und galt als Riesentalent seiner Zeit, dessen Ära gerade erst angebrochen schien, als er 1973 in Watkins Glen tödlich verunglückte. Autor Kirby lässt die Erinnerung an den legendären Franzosen in einer großen Geschichte wieder lebendig werden.

Das Deutsche Tourenwagen-Masters schippert weiter in rauer See. Doch das Saisonfinale in Hockenheim verspricht noch mal ein Kracher zu werden. Deswegen können Sie in der neuen Ausgabe auch zwei VIP-Karten für den Endlauf im Badischen gewinnen – wenn Sie schnell genug bei unserem Quiz mitspielen. Den Rahmen dafür bietet ein Gastbeitrag von DTM-Ass Nico Müller. Der Schweizer hat neben seinen DTM- und GT3-Einsätzen in Frankreich auch erste Luft im Rallycross geschnuppert – und vergleicht nun in einer großen Exklusivkolumne alle drei Disziplinen in Sachen Fahrspaß, Anforderungsprofil, Technik und Anspruch miteinander. Interessante Worte auf berufenem Munde, fürwahr eine Geschichte, die voll und ganz der einzigartigen Hochwertigkeit von PITWALK gerecht wird.

Der GT3-Sport avancierte in den vergangenen Monaten zur heimlichen Nummer 1 auf der Langstrecke mit Sportwagen. Deswegen beleuchtet PITWALK in seiner neuen Ausgabe erstmals ausgiebig, wie ein Jeder den Sprung in einen GT3 schaffen kann – sei es zum 24 Stunden-Rennen auf der Nordschleife oder in Spa oder in den unzähligen nationalen Meisterschaften. PITWALK liefert dazu eine Gebrauchsanweisung, wie man – ähnlich wie im Formelrennsport – über verschiedene Klassen in diese Disziplin ein- und aufsteigen kann.

Sabine Schmitz gilt als Königin der GT3 auf der Nordschleife, und ihr Lebensgefährte Klaus Abbelen ist aufgrund seiner unorthodoxen Art ebenfalls eine Kultfigur unter den Fans der VLN. Das Powerpaar der Grünen Hölle lebt unweit der Nordschleife, im kleinen Dörfchen Barweiler, ein ganz und gar außergewöhnliches Leben. Deswegen hat PITWALK-Chef Norbert Ockenga Abbelen und Schmitz besucht, um nun auch die Leser mitnehmen zu können in die extravagante Heimat des Pärchens.

Spätestens seit dem Rundenrekord des Straßen-Porsche 911 GT2 im heißen Herbst 2017 auf der Nordschleife ist auch der Engländer Nick Tandy in aller Munde. Da passt es prima, dass Tandy für die PITWALK-Leser ein original „English Breakfast“ zubereitet hat – und in der dazugehörigen Geschichte seine Seele ganz tief öffnete, um zu erklären, wie der Unfalltod seines Bruders Joe ihn verändert und seine motorsportliche Erfolgslaufbahn beeinflusst habe. Tandy, der ehemalige Gesamtsieger bei den 24 Stunden von Le Mans, ist einer der ganz großen Stars in der neuen Ausgabe, denen die PITWALK-Leser persönlich so nahe kommen wie sonst nirgends.

Doch nicht nur in der Formel 1, auf der Langstrecke und im DTM bricht der heiße Herbst an – sondern auch in den USA, mit den Playoffs im NASCAR-Cup. Aufgrund seiner Eigenheit, fast nur im Oval zu fahren, wird der US-Sport hierzulande oft ein bisschen belächelt. Doch PITWALK nimmt sie in der neuesten Ausgabe mit in die NASCAR-, die IndyCar- und sogar die noch viel fremdartigere Late Model-Szene. Mit ausgiebigen Technikhintergrundgeschichten wecken wir tiefschürfendes Verständnis für den US-Sport, gehen den technischen Anforderungen auf den Grund und beleuchten die Menschen in dieser Landschaft: Wie reagieren die Fans auf den Rücktritt des raubeinigen Stars Tony Stewart? Wie erinnern sie sich an das legendäre Feierbiest Tim Richmonds, das in den Achtzigern wegen seiner Exzesse an Aids starb? Das Special zu NASCAR und Co. fördert viele überraschende Facetten zutage.

Ganz ähnlich schafft es auch das Rallye-Kapitel. Dort steht im heißen Herbst die Vollendung des Sommermärchens an. Sébastien Ogier wird im privaten Ford Fiesta wohl Weltmeister – gegen den versammelten Werksteams von Hyundai, Toyota und Citroën. Also ist PITWALK dem Erfolgsgeheimnis von M-Sport – dem Team hinter Ogier – auf die Spur gegangen und dabei auf erstaunliche Zusammenhänge gestoßen.

Im Rallyeblock, traditionell eine der Stärken von Deutschlands größter Motorsportzeitschrift, wird dieses Mal zudem ein ganz besonderes Projekt enthüllt: Ein süddeutscher Privatmann hat ein Replikat eines der kultigsten Autos der Geschichte in Auftrag gegeben. So entstand mit viel Aufwand und Liebe zum Detail ein Nachbau jenes Opel Ascona, in dem Walter Röhrl und Jochi Kleint in den frühen Achtzigern in der WM und EM fuhren – im Heft angereichert durch atemberaubende Geschichten aus dieser so einzigartigen Epoche.

Seit dem 29. September ist die 39. Ausgabe von PITWALK im gesamten deutschsprachigen Raum im Handel. Sie können Ihr persönliches Exemplar – für 9,80 Euro plus Porto – auch direkt bestellen. Nutzen Sie dazu entweder den Shop auf dieser Internetseite, schicken Sie eine Mail an shop@pitwalk.de oder ein Fax an die deutsche Nummer 04943/924309.